Synergie-Zentrum im Herzen der Schweiz

Postkartenmotiv Linthpark(+)Linthland

Auszüge WIKIPEDIA: Heidiland ist eine touristische Wortmarke. Sie kennzeichnet unter anderem seit 1989 eine Autobahnraststätte bei Maienfeld und seit 1997 eine Ferienregion zwischen dem westlichen Walensee und Bad Ragaz in der Ostschweiz.[1] Im Gegensatz zu anderen Ferienregionen in der Schweiz geht der Begriff dabei nicht auf eine historische oder traditionelle Benennung zurück, sondern geht davon aus, was der Gast vermutlich erwartet.[2] In der Fachwelt ist diese Markenbildung sehr umstritten. Es gibt keine weiteren Destinationen, die ohne geografische Anbindung funktionieren. Das Ergebnis ist zurzeit noch nicht abzusehen.

Die Werber stellen dabei weniger auf die literarische Figur Heidi ab, sondern auf den Mythos Heidi, der wesentlich offener und verschwommener ist und die Integration zahlreicher weiterer Angebote in das Heidiland-Konzept erlaubt. So taucht zum Beispiel das Mädchen Heidi als Figur weder im Logo noch in Marketingsinstrumenten des Heidilands auf. Auch soll er die Attribute Herzlichkeit, Genuss, Gemeinschaft, Unbefangenheit, Frische und Freiraum hervorrufen. Der Geschäftsführer des Heidiland-Tourismus selbst spricht von einem Köder, der notwendig wäre, um die gesamte Gegend zu vermarkten. Mit dem Namen Heidiland wird diese Region in der Schweiz und im Ausland vermarktet. Die besondere Rolle, die Heidi in Japan spielt, führt dazu, dass sich die Vermarktung insbesondere an Japaner richtet. Der Verbund möchte alle nur erdenklichen Aktivitäten unter einem Namen bewerben wie zum Beispiel Schlafen im Stroh in Amden oder in einem Grandhotel in Bad Ragaz; die Besichtigung des Schloss Sargans oder eine Schifffahrt auf dem Walensee sowie Bergwanderungen.

Die Statistik St. Gallen bezeichnet das Heidiland mittlerweile als stärkste touristische Marke des Kantons; neben dem Rheingebiet wies das Sarganserland in den Jahren zwischen 1997 und 2007 mit Abstand die höchstem Steigerungsratem im ausländischen Tourismus auf.

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Was macht es eigentlich so schwer, Destinationen über den rein touristischen Aspekthinaus zu vermarkten? Ist es die fehlende Emotionalität oder doch mehr die oft miteinander unvereinbaren Interessenlagen zwischen Wirtschaftspolitik und – im Falle des Glarnerlandes – die Ausrichtung auf (kontrollierten, sich im Rahmen haltenden) “sanften Tourismus”? Oder sind es die geographisch vorgegebenen Grenzen, historisch gewachsenen Strukturen, Neidaspekte, Konkurrenz-Ängste (wie im Beispiel Elm versus Braunwald), die sich nur schwer auf ein gemeinsames Vermarktungskonzept einigen können?

Im Falle einer Lösung durch längst bestehende Begriffe wie die Wortverbindungen mit LINTH (z.B. LINTHARENA SGU) hat sich das Glarnerland den klangvollen Namen LINTHPARK zunächst durch das “Einkaufszentrum Linthpark Uznach” klauen lassen. Dabei liegt dieser zwar im LINTHGEBIET, jedoch nicht an den Ufern der LINTH und erst recht nicht in einem NATURPARK. David McLion hat das 2010 erkannt und gegengesteuert. Innerhalb 2 Wochen wurde mittels mehrfacher Domain-Absicherung und Webseiten Aufschaltung sowie der Vernetzung mit dem VITAO®-Markennetzwerk McLions LINTHPARK von Google gegenüber dem Kaufhaus-Anspruch bevorzugt und steht seit dem unverändert an der Spitze – auch ohne den Differenzierungs-Anspruch VITAO®.

Mit dem Begriff «LinthPark» und der Verknüpfung mit «LinthLand» zur «RegionLinthPark + LinthLand» (das «+» ist als Schweizer-Kreuz gestalterisch umgesetzt) oder auch zum Firmenareal der Spinnerei Linthal AG in Linthal - möglicher Name «LINTHPARK GLARUS SÜD» – liesse sich nun eine Marke aufbauen, die alle bisherigen Hemmnisse überwindet. Das Gebiet ist faktisch nicht durch geografische Namensgebungen begrenzt. Vielmehr orientiert sich der Name an einer historisch gewachsenen Naturlandschaft wie gleichermassen  an einem enorm gewachsenen Wirtschaftsgebiet, welches allein schon durch diese Tatsache unterschiedlichste Interessen zwischen Wirtschaft und Tourismus überwindet. Die LinthPark-Regionüberwindet ebenfalls Höhenunterschiede und schliesst bei Interesse auch den Höhenkurort Braunwald mit ein.

Im Zuge globaler Weltwirtschaft sollte als Herkunftsbezeichnung vorrangig dieSchweiz-Flagge gehisst werden. In einem Kantons-übergreifenden Konzept ist dies ohnehin selbstverständlich. Wenn auch wir hier im Kanton Glarus – analog zum Heidiland – Anschluss an die Weltwirtschaft suchen – (Elm hat sich ebenfalls bereits den Japanern zugewandt) dann werden wir in der Heidiland-angrenzenden «RegionLinthPark + LinthLand» auf diese Weise zumindest von diesem Trend profitieren können. Auch Themen – wie sie durch das Suworow-Museum im Areal der Spinnerei Linthal AG repräsentiert werden – sind länderübergreifend.

Darüberhinaus ist der Name positiv verankert durch die Pionierleistungen von Hans Conrad Escher von der Linth. LINTHPARK – LINTHLAND – LINTHEBENE decken geografisch gesehen eine optimale Landschaftsidylle ab: vom Tödi, bzw. der Klausenregion, über den Walensee bis hin zum Zürichsee - kurz von der Quelle bis zum See.

Ob nun wirtschaftliche oder touristische Interessen dahinterstehen, spielen in dieser Konstellation kaum eine Rolle. Auch überwinden in diesem grösseren Fokus Elm und Braunwald ihre nahezu unvereinbaren Interessenkonflikte. Es gibt weder eine notwendige Kantons-Abgrenzung, noch gibt es Unterschiede zwischen dem Südlichen Glarnerland, dem nördlichen Glarnerland, St. Galler oder Schwyzer Interessen. Denn es geht allein um das Gemeinschaftswerbung-Gebiet:

•  den LINTHPARK im UNESCO Weltnaturerbe
•  das wirtschaftsgeprägte Gebiet LINTHLAND und
•  die LINTHEBENE, welche bereits durch den Begriff LINTHLAND vereinnahmtwurde.

Das Gebiet hat von Beginn an eine gemeinsame Seele - das ist der lebensspendendeFluss. Dieses Gebiet lässt sich Branchen-, Themen, Kantons- und Länder-übergreifendzertifizieren durch das VITAO® Label “green business, health & ethic commitment”und verknüpft damit automatisch eine zukunftsorientierte, vielversprechende Vernetzung unterschiedlichster Branchen – zuvorderst imageprägende Bereiche wieGesundheit, Wellness, Sport etc. Auch die SGU Lintharena mit ihrem vielseitigen Sport- und Wellnessbereich liesse sich sofort ideal mit einbinden als LINTHARENA SGU im LINTHPARK (www.linthpark-arena.ch verbindet es mit dem VITAO® Netzwerk). Das Netzwerk wird dezentral verwaltet, sodass jeder Netzwerkteilnehmer für sich unabhängig seinen Netzauftritt aktualisieren kann.

Auf diese Weise wäre der gesamte Kanton auf simpelste Weise in einem WIN-WIN-Netzwerk miteinander verknüpft: z.B. LINTHPARK Glarus Süd und LINTHARENA Glarus Nord. Letztere würde idealerweise zum Dreh- und Angelpunkt werden – mitSport, Wellness, Seminar- und Hotelangebot, Hallenschwimmbad, Restaurant und all den erforderlichen Vermarktungs-Selbstverständlichkeiten die es benötigt, um im Premium-verwöhnten Markt wahrgenommen zu werden. Das alles passt schlussendlich ideal zum themenübergreifendn VITAO® Markennetzwerk.

Im möglichen Kontext mit den LINTHPRAXEN-Interessen wäre eine solche Lösung auch ohne grossen Werbeaufwand ein passender konzeptioneller Hintergrund. Nach dem VITAO®-Netzwerkprinzip “gemeinsam eigenständig”.

Bemerkung: Die “Zukunftswerkstatt” könnte in LINTHPARK-Akademie umbenannt werden. So passt sie besser in die Gesamtkonzept-Überlegungen.

David McLion

«LINTHPARK» TIERFEHD

VITAO® – als international geschütztes Markennetzwerk – sieht im themenübergreifenden Marketing-Mix eine Chance, «Natur, Wirtschaft und Kultur» als widerspruchlose Einheit zu vermarkten. Knappe oder gar fehlende Werbe-Budgets des Kantons sollen mittels Beteiligungs-Modellen von der Wirtschaft mitgetragen werden. So kann beispielsweise ein Gesundheitszentrum, ein Wasserkraftwerk, ein Museum, eine Zukunftswerkstatt durch „Gemeinschaftswerbung“ darauf Einfluss nehmen, dass ein Lebensraum, der zum Ausverkauf steht, wieder erfolgreich in den Fokus der Öffentlichkeit kommt.

«LINTHPARK» TIERFEHD

VITAO® engagiert sich deshalb für eine Destination, die sowohl Teil eines UNESCO Weltnaturerbes, als auch Grossbaustelle bis 2015 für ein Pumpspeicherwerk ist, desweiteren über ein grosses Wasserkraftwerk verfügt (noch Baustelle), weiterhin den in Europa ältesten Wildschutzpark “Mettmen Alp / Kärpf Gebiet” beherbergt, lokal gesehen aber immer noch an einer „Hinterland-Nabelschnur“ hängt. Alles zusammen birgt ein riesiges Volumen an wirtschaftspolitischer Anziehungskraft wie gleichermassen ein enormes Potential für «sanften Tourismus».

«LINTHPARK» LIMMEREN STAUSEE

David McLion hat zunächst vorbeugend eine Reihe Webdomains geschützt und testet derzeit den Begriff «LINTHPARK» in verschiedenen Kombinationen, um möglichst nahtlos an den bereits durchgesetzen Brand «LINTHLAND» heranzureichen. Örtliche Grenzen gibt es nicht. Es bleibt dem Beschauer überlassen, resp. steht auch in Abhängigkeit von Mitglieds-Unternehmen (kann aber beispielsweise mit dem Bild “Martinsloch” vorgespurt werden), ob Elm und vorgelagerte Orte im Sernftal zum Fokus «LINTHPARK» gezählt werden.

«LINTHPARK» UNESCO WELTNATURERBE

«LINTHPARK» BEI LINTHAL

«LINTHPARK+LINTHLAND» ENDSTATION ZÜRICHSEE

Im möglichen, strategischen Verbund mit der wirtschaftlichen Ausweitung des Gesundheitszentrums (noch Baustelle) im Areal der Spinnerei Linthal, welches als Brand «LINTHPRAXEN» im gesamten Wirtschaftsraum der LINTHEBENE «LinthPraxen» anwerben will, testet David McLion als unabhängiger Marketing-Consultant, Lizenzverwerter und Autor im Team mit Prof. Dr. Joachim Kohlhof, Christian Buschan MSc und vernetzten Partnern den Namen «LinthPark+LinthLand» als Wirtschaftsraum / Tourismus-Destination, in der OECM-zertifizierte Unternehmen diesen, ihren Standort gemeinsam bewerben. Dieser Test ist verknüpft mit Facebook-Seiten und verschiedenen twitter-adressen und ermöglicht so aufschlussreiche Erkenntnisse.

Vorgesehen im Mix sind verschiedenste Webdomains im Verbund mit dem ohnehin bereits seit Jahren sehr verbreiteten Markennetz VITAO®.

• In Verknüpfung mit dem bei Google bereits favorisierten VITAO LINTHPARK (auch ohne Ergänzung VITAO):

• www.linthpark.ch • www.linthpark.net • www.linthpark.com • www.linth-park.com
• www.linthpark-wellness.ch• www.linthpark-praxen.ch • www.linthpark-praxen.net • www.linthpark-akademie

• www.linth-akademie.ch • www.linthakademie.ch • www.linthpark-arena.ch • www.linthland.net
• www.platoneum.ch • www.platoneum.org • pro-suworow-museum.ch • pro-suworow.net

• aber auch im Verbund mit der gl-pro Glarnerland Promotion und der ArGe «Region mit Herz»

www.glarnerland.com • www.kanton-glarus.com • www.47-09.com • www.47-09.ch
• www.47-09.eu • www.region-mit-herz.ch • www.region-mit-herz.com

• sowie im Hinblick auf eine Kompatibilitäts-Linie UNESCO WELTNATURERBE die webdomain

• www.vitao-worldnature-park.ch • www.vitao-park-linthal.ch

All diese Massnahmen wurden von langer Hand vorbereitet um schlussendlich nicht im Netz Kompromisse machen zu müssen oder gar durch bereits bestehende Webdomains realitätsfern chancenlos zu sein.

«LINTHPARK» als zertifizierte Destination kann desweiteren gestützt werden durch Gemeinschaftswerbung der Unternehmen im Areal der Spinnerei Linthal. Das NetzwerkVITAO® „green business, health & ethic community“ ist – entsprechend dem Markennetzwerk VITAO® jedoch gebietsmässig nicht an den «LINTHPARK» gebunden, sondern kann vielseitig sowohl branchenmässig als auch themenübergreifend sich ausweiten, beispielsweise auf Mitglieder der Firmengruppe um Prof. Dr. Michael Braungart, dem Gründer und Leiter von EPEA Internationale Umweltforschung GmbH.

Eine mögliche Umsetzung wird zur Zeit getestet auf www.david-mclion.com.

Auf diese Weise erfährt der Kanton Glarus internationale Anbindung, erhält Vorbildfunktion und verknüpft sich mit einer sowohl wirtschaftspolitisch als auch touristisch zukunftsorientierten Wertekultur.

Im Bereich «LINTHPARK GLARUS SÜD» könnte eine Beteiligungsgesellschaft von interessierten Unternehmen im Gebäude-Areal der Spinnerei Linthal AG dazu beitragen, dass im möglichen Zusammenspiel (Interessenzusammenschluss) mit der Wirtschaftsförderung des Kanton Glarus das Konzept mitgetragen / gefördert wird.

David McLion

QUATRION-Seminare & Workshops für „Ethik und strategische Durchsetzung“.

David McLion - Innovationsberater

Alles im Leben ist Kampf. Kampf gegen die eigenen Unzulänglichkeiten. Kampf gegen die Machtintrigen der Anderen. Kampf für den Fortschritt und den Erhalt der wahren Werte.

So gesehen führen wir ein Leben Krieg. Von Kindesbeinen an lernen wir uns durchzusetzen. Je mächtiger wir dabei gegen unseren eigenen Kopf gebremst werden, desto raffinierter wird unsere Gegenwehr, desto ausgefeilter unsere selbst geschmiedeten Waffen zur Durchsetzung unserer ganz persönlichen Lebensidee.

Aber auch: Je ohnmächtiger wir in diesem Kampf unterliegen, desto mehr Kräfte und Fähigkeiten bilden sich aus, den Weg der Vergeltung, der Rache und Zerstörung unserer Mitwelt zu organisieren.

In dieser Welt der Verlierer wollen wir den Moralapostel spielen, wollen einen Weg ethischen Verhaltens in Diskussion bringen!? Wie kann das gelingen, wenn wir in taube Ohren flüstern – denn wenn der Bauch lehr ist, ist dem Kopf nicht nach Moral. Da wird geplündert, da herrschen andere Sitten, da ist Revolution statt Evolution. Da brauen sich die Schwachen, Vernachlässigten, Betrogenen zusammen und wollen nur eines, gemeinsam ihrem Zorn freien Lauf lassen…

Im Krieg der Davids gegen die Goliaths, der kleinen und mittelständischen Unternehmer – der familiengeführten Betriebe gegen die Aktionärs-gestützten Multis sieht es bald ähnlich aus. Die einen in Verantwortung sich fühlend für Familie, Mitarbeiter und den Erhalt der Region, die anderen gewissenlos ohne ethische Grundsätze, gierig nach Gewinnmaximierung und Machterhalt zulasten all derer, die als versklavte Leiharbeiter hierfür ausgeblutet werden.

Macht es da wirklich Sinn, den Davids allein mit ethischen Verhaltenweisen zu kommen, vergleichbar mit einer Predigt in einer Kirche, deren fromme Kundschaft draussen am verbluten ist? Nach dem Motto: stell dir vor, die Glocken rufen zur Andacht und keiner geht hin. Denn schon vor dem Gottesdienst hocken sie in der Kneipe und besaufen sich. Weil sie in Not sind und ideenleer sind, nicht mal mehr wissen, wie sie in diesem Schlamassel wenigsten ihre Seele retten können. Sie stehen vor dem Ausverkauf ihrer Träume von Gerechtigkeit. Ihr Glaube wird zur Gewissheit, dass es keinen Sinn macht, sich weiter anzustrengen. Denn die Welt ist von Grund auf ungerecht.

„I am responsible“ – der Grundsatz der VITAO Ethic-Community verheisst etwas anderes. Die da in der Kneipesind selber schuld - für sich selbst verantwortlich. Denn ein David kann gegen jeden Goliath gewinnen. Ein Stratege, der den empfindlichsten Punkt des Anderen kennt – seine Achillesferse oder seine verwundbare Siegfrieds-Schulter – ein David, der mit einem „Stein der Weisen“ genau auf einen solchen wirkungsvollen Punkt zielt und weiss, wie er seine Schleuder zu schwingen hat, ist jedem Riesen ebenbürtig.

Ethik allein reicht nicht aus. Jedenfalls nicht im Wirtschaftsleben. Ethik muss strategisch gestützt werden. Ethik als Pfeilspitze braucht eine flexible Bogenspannung und ein gutes Augenmass für das Ziel. Ethik ohne innovative Vorwärtsstrategie und die genaue Einschätzung der eigenen Kraft verfehlt ihr Ziel.

Ethik als Werte-Indikator ist bei Familienunternehmen am besten aufgehoben. Hier sind noch Menschen mit Verantwortung am Werk. Hier gilt noch ein Wort. Hier ist ein soziales Gewissen vorhanden. Hier ist Innovation am schnellsten realisierbar. In einer Welt, in der alles im Fluss ist, deren Strömungen Geschwindigkeiten angenommen haben, denen ein Multi kaum mehr nachkommen kann, findet jeder Familienboss sein persönliches Überlebens-Potential. Das ist der Siegeszug der Ethik-Pioniere von morgen. Am besten schon heute…

Logo "familiengeführtes Unternehmen" - eine Initiative der VITAO ALLIANZ SCHWEIZ

Wir schulen und zertifizieren Familienunternehmen. Bald in den Räumen der VITAO ALPENAKADEMIE. Im VITAO LINTHPARK Glarus Süd. Ein Beispiel, das Schule macht.

David McLion

Masse nach Joachim Rittstieg, Mathematiker und Maya-Forscher

Der griechische Philosoph Aristoteles Platon, Schüler von Sokrates, war zeit seines Lebens auf der Suche nach dem «Schönen, Guten und Wahren». In Athen gründete er eine Akademie, wohl die erste mit interdiziplinärem breitgefächertem Studienplan wie Astronomie, Biologie, Mathematik, politische Theorie und Philosophie. Einer seiner Kernsätze lautet: “Die Staaten blühen nur, wenn entweder Philosophen herrschen oder die Herrscher philosophieren”. Ohne gewisse Leitlinien im Kopf geht es erfahrungsgemäss nicht. Das gilt unverändert bis in unsere hochtechnisierte Welt – im Übergang von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft. Wo früher in gigantischen Fabrikarealen Arbeitnehmer ihr Auskommen hatten, dominieren heute netzbasierte intelligente robotergestützte Hightech-Unternehmen oder zunehmend unorthodox funktionierende Kleinstfirmen als sogenannte «ICH Ag’s» im Sinne hochmotivierter, hochkreativer Freelancer.

Abhängigkeiten sogenannter “Leiharbeiter” wie gleichermassen neue Freiheiten innovativer Teams aus genialen Querdenkern bestimmen heute und in Zukunft die Arbeitswelt. Arbeitsplatz und Freizeit wachsen dort zusammen, wo sich solche Zukunfts-Szenarien anbieten, z.B. hier in Linthal im südlichen Glarnerland. Man muss als Visionär nur früh genug erkennen, wie das Weltgetriebe in naher Zukunft aussieht, denn schon heute ist klar zu erkennen: Die Welt ist aus den Fugen geraten, aus seiner Balance in eine gefährliche Schieflage gerutscht.

KIDS Akademie

Projekt LINTHPARK Zukunftswerkstatt

Die Mitglieder einer Zukunftswerkstatt – organisiert in der ARGE «Region mit Herz» – widmen sich so zwangsläufig den Ursachen und sind daran interessiert, Lösungen zu finden, die all dem entgegenwirken. Und tragen gemeinschaftlich Sorge dafür, wie diese ursprüngliche Balance in ihrer unmittelbaren Umgebung erhalten, abgesichert oder gar vorbildlich wieder hergestellt werden kann.

All diesem Dilemma vorgelagert ist die Frage “Welche Welt wollen wir?” Und das sind Umweltfragen, Energiefragen, Standortfragen, Gesundheitsfragen, Ernährungsfragen, Bildungsfragen. Es sind Fragen, denen sich die Politik zu stellen hat, die Wirtschaft, die Familien, die Konsumenten. Doch werden wir diese Welt kaum als einzelner verändern können. Und uns auch nicht darauf verlassen können, dass die Politik sich gesamtverantwortlich schon darum kümmern wird. Vielmehr ist hier demokratisch jeder einzelne gefragt. Nach dem VITAO® Ethik Commitment Credo «I am responsible!»

Warum eigentlich jeder einzelne? Wäre es nicht sinnvoller, die ganze Familie wieder einmal ins Zentrum unserer Verantwortlichkeiten zu rücken? Oder marketingtechnisch ausgedrückt, demographisch übergreifend diese Schieflage anzugehen. Schliesslich kämpfen wir in allen Alterstufen mit Situationen und Problempaketen – seien es die KIDS, ihre Eltern oder Grosseltern im wohlverdienten “Golden Age”. Heutzutage ist im Grunde genommen alles miteinander vernetzt – oder war es das nicht immer schon?

VITAO® – das international markengeschützte Themen- und Bildungs-Netzwerk für «Sport, Erziehung, Kultur, Ernährung, Schönheit, Gesundheit, Leben, Natur und Umwelt» hat mit der «Zukunftswerkstatt» ein Instrumentarium auf vier Säulen kreiert:

• die KIDS Akademie • die Lebensschule • das Ethikzentrum
• die ALPHA WORLD 47|09.

Workshop-Logo der LINTH-Akademie

Diese 4 Säulen des sogenannten «QUATRION» stehen für vernetzte Ganzheitlichkeit. Fehlt ein Glied dieser “Kette”oder ist es verrutscht, dann gerät das Leben oder die Gesundheit aus der Balance. Genau das will VITAO® – “Leben und Natur im Gleichgewicht” – verhindern. Lebenslanges Lernen bedeutet ja so viel, wie dass wir ein Leben lang auf der Schulbank zu hocken haben. Eine Akademie für die ganze Familie ist deshalb genau das, was uns weiterhelfen kann. die Zukunft zu bewältigen.

Die Zukunftswerkstatt im VITAO®LINTHPARK Glarus Süd verfolgt diesen Gedanken. Alle drücken die gleiche Schulbank. Oma und Opa. Mama und Papa, Pascal und Patrizia… Die KIDS lernen ihre ersten Tanzschritte in der KIDS Arena. Computerkurse finden in der ALPHA WORLD statt. Workshops, Vorträge und Seminare im PLATONEUM. Und wie man sich gut und gesund ernährt in der Küche des KIDS KLUB. Nicht nur die Familie wächst so wieder zusammen – auch Familien untereinander lernen sich kennen, schliessen Freundschaft, bestimmen in der Gemeinschaft selbst, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen.

Ein Modell, wie es Nachahmer finden wird. Denn die VITAO® Akademie wird interessiert von den Medien begleitet unter dem Motto: “Die Welt schaut auf Glarus 47|09 – Ethik und Demokratieverständnis als Standortbestimmung”.

David McLion

Monumentalgemälde - Fjodor Ivanizki Veronika Chomaiko

Am Samstag, den 1. Oktober

lädt das neu entstehende Suworow Museum in Linthal zum Tag der offenen Museums-Baustelle ein. Bereits ab 14:00 Uhr können am Thema Suworow Alpenüberquerung interessierte Besucher die Museums Baustelle und die noch provisorische Suworow Ausstellung besichtigen. Auf 1’200 m2 entsteht im LINTHPARK Areal Glarus Süd – der ehemaligen Spinnerei Linthal AG – die umfassendste Darstellung der Zeit um 1799 – als die Russen über die Alpen kamen.

Höhepunkt ist um 17:00 Uhr: die Präsentation eines 6.0 x 2.7 Meter grossen Wandgemäldes. Seit einem Jahr sind zwei junge, ukrainischen Künstler – Veronika Chomaiko und Fjodor Ivanizki – an diesem Kunstwerk beschäftigt. Dargestellt ist die Schlacht im Muotatal, zwischen Russen und Franzosen im Jahr1799. Inden letzten zwei Wochen haben die beiden Künstler die Museums-Räume in ein Atelier verwandelt und an den letzten Details gearbeitet. Das Ergebnis darf sich sehen lassen, ein gewaltiges Schlachtengemälde ist entstanden. Auch heute lebende Personen sind als Kämpfer verewigt: so kämpft unter anderem Chäpp Rhyner aus Elm an vorderster Front gegen die Franzosen. Der Initiant des Bildes, Boris Poljakov aus Kiew, wird anlässlich der Vernissage das Monumentalgemälde – und wie es überhaupt dazu kam, ein solches überhaupt in Auftrag zu geben – näher erläutern. Erwartet werden mehrere Ehrengäste, darunter auch Vertreter der Russischen Botschaft in Bern.

David McLion – PRO SUWOROW SCHWEIZ

Das LINTHPARK Areal Glarus Süd in Linthal

Der Umbau zum Multifunktions-Zentrum 

Was früher in Zeiträumen von Jahrhunderten sich entwickeln konnte, so dass man beispielsweise vom “Industriezeitalter” sprechen konnte, das sich in ein “Informationszeitalter” gewandelt hat, so sind wir jetzt an Grenzen gestossen, wo die Natur uns lehrt, dass dieses “Neue Zeitalter” vom homo sapiens kaum mehr wirklich beherrschbar ist. Dieses Zeitalter hat apokalytische Züge, viele sprechen von “Endzeit” – ich spreche von “Transformation” und nenne es einfach “Übergangs-Zeitalter“.

Der Industriekomplex der Spinnerei soll „step by step“ mutieren in ein Vorzeige-Objekt der permanenten Wandlung – einer Art Weltbühne, welche sich dreht und wendet mit den neuen Technologien, den sich zeitlich überschlagenden Neuentdeckungen, Werteveränderungen, sozialen Problemen, welche damit einhergehen.

Backstein-Fabriken und Betonburgen haben sich längst zu subtilen Denkfabriken gewandelt, deren innovative Prozesse zunehmend in die Quanten-, Nano- und Graphein-Welt vordringen. Morphische Felder globalen Ausmasses brauchen nur noch Entwickler-Räume, die nicht grösser sind als eine Wellblechgarage. Es sind vernetzte intelligente Hirne, die sich spielerisch im Team den neuen Technologien widmen, weniger von „nine to five“ als vielmehr „day and night“ ungebremst kreativ brodeln und Ideen ausspucken.

Andererseits wird Bedarf sein an neuen Lern- und Lehrmethoden im Umgang mit dieser neuen Wissenswelt.Lebenslanges Lernen bedeutet, dass wir der exponentiell anwachsenden Wissenslawine nicht mehr ausweichen können, uns nicht mehr retten können vor zunehmender Unwissenheit mit der Folge von Orientierungslosigkeit und sozialem Abbau, motivationsmässigem Suizid. Es kommt nicht irgendwann auf uns zu. Nein, wir sind bereits mittendrin in diesem Prozess.

Der Warenfluss zwischen Gedankenblitz und Produktions-Halde hat „Just in time“-Rekordgeschwindigkeit angenommen. Was man auch kauft oder mittel- bis langfristig plant hat sich bereits überholt. Produktzyklen sind wie in der Mode fliessend geworden, alles ist im Fluss. Oder bemühen wir wieder einmal den griechischen Philosophen Heraklit mit seinem “Panta rhei” – “Alles fliesst”. Alles ist ein einziges VITAO® - ein Energiefluss, der uns mit Demut und Respekt erfüllen sollte und deutlich macht, dass diese zunehmenden Turbulenzen auf Dauer einfach nicht mehr zu kontrollieren sind, ohne dass der Mensch, sein Leistungspotential und seine Gesundheit auf der Strecke bleiben…

Bilder der in Linthal ansässigen Schweizer Malerin Tatjana Titiana - auf der "ewigen Baustelle des Lebens"...

 Das Leben als Baustelle.

Für den Zeitzeugen – die Spinnerei Linthal AG - bieten sich in der Wahrnehmung des Vorgenannten ideale Voraussetzungen. Linthal lebt von der Wasserkraft. Diese Wasserkraft wird aus der Dualität zweier Quellen gespeist und hat historisch gesehen, eine ganze Industrie-Landschaft gestaltet. Wasser wandelt und wer sich dem Thema Wandlung widmet, bleibt nicht auf der Stelle stehen sondern lässt sich von ihr beeinflussen, inspirieren. Glarus Süd als ein Kanton mit Herz & Inspiration ist ein Kanton permanenten Wandels. Eine Baustelle über Generationen hinweg. Eine Baustelle des Lebens, der Fähigkeit, sich von diesem Fluss mitreissen zu lassen ohne darin unterzugehen.

Es gibt ein Wort, welches diesen Weg oder Fluss ewigen Wandels zum Ausdruck bringt: VITAO® – eine Verknüpfung von VITA und TAO, von Leben und Weg. Solches steht für den Wandel im Sinne von „Alles fliesst“. Wasser auf Glarnerdeutsch heisst “LINTH”. Und Natur kann man übersetzen mit einem Paradies, einem Park oder Naturpark, einem Wildreservat – oder ganz wahrheitsgemäss für unser südliches Glarnerland: (UNESCO) Naturerbepark. Was liegt näher, als diese authentisch gegebenen Vorzüge in einem einzigen Begriff zu verschmelzen als “LINTHPARK”.Der VITAO® LINTHPARK Glarus Süd.

 Werte benennen und frühzeitig schützen…

Nun könnte man natürlich einwenden, dass es in Uznach – weitab der Linth-Quellen – bereits einen “Linth-Park” gibt. Ja, das ist richtig. Doch wäre es unklug, diesen qualitativ hochwertigen Namens-Anspruch einem Einkaufsmarkt zu überlassen, dessen Lage näher an der Autobahn liegt als am Linth-Kanal. Ich betone “Kanal”. Ausserdem ist unser “LINTHPARK Glarus Süd” eingebunden ist das international markengeschützte VITAO® Netzwerk, welches steht für eine neue Werte- und Unternehmens-Kultur. Und als solches unterscheidet es sich auch klar und eindeutig auf Google und den Rest der Suchmaschinen.

Werte erkennen, erhalten, immer wieder neu gestalten…

Der Mensch ist so angelegt, dass er Freude hat, wenn er etwas geschaffen hat, etwas das endlich fertig und vorzeigbar ist. Seine Ausbildung, seine Wohnortentscheidung, sein Bauspar-Zuhause, seine Lebensgemeinschaft… all diese Vorstellungen von „fertig, abgeschlossen, zu Ende gebracht“ haben sich in einer Gesellschaft permanenten Wandels überholt. Nichts wird mehr wirklich fertig sein, alles ist in Bewegung zwischen „Woher und Wohin“ in einer einzigen Dynamik des „Jetzt und Hier“. Das zu verstehen und in die eigene Lebenswelt umzusetzen ist Ziel der VITAO® ALPEN AKADEMIE, welche ihren Sitz projektiert hat als VITAO® LINTHPARK AKADEMIE. Hier werden eben solche Themen diskutiert, welche das Individuum zunehmend wahrnehmen lassen, dass unser kleines wie grosses Welten-Zuhause ohne Eigenverantwortlichkeit und ethisches Denken und Handeln apokalyptische, unkontrollierbare Formen annimmt.

Jungen Menschen, die ein mal Familien gründen sollen, Raum geben, in dem sie sich nach eigenem Gusto und angeborenen Fähigkeiten im Lebensfluss stets neu erfinden können - das ist das Angebot der ALPHA WORLD im PLANET 47|09. Sie, diese jungen, begabten Leute brauchen kaum mehr als Wireless-Lan, einen PC, ein Smartphone und einen besonderen Biss, mit diesen Tools spielerisch neues zu kreieren. Das sind die Ingenieure der Zukunft, die Architekten einer neuen Welt, die Erfinder von morgen. Diese Generation soll in unmittelbarer Nähe zur Natur gross werden, damit sie zwischen Ziegen, Kühen, Klettersteig und Skitouren die reale Welt spüren und lieben lernen und der virtuellen Welt etwas gottgeschaffenes Echtes und Wahrhaftiges entgegensetzen können.

 VITAO LINTHPARK – AKADEMIE | ART & BUSINESS

Die Fabrik als Baustelle definieren im Sinne einer Skelettbauweise mit immer wieder neuen, angepassten Inhalten – das sollte das Ziel sein, wobei bereits das Wort ZIEL sich selbst erübrigt. Leben bedeutet BAUSTELLE. Im Leben ist nie etwas wirklich fertig sondern permanent im Umbau begriffen. So verstanden bleibt es gesund, lebenswert, in Balance eines individuellen wie globalen ewigen Stoffwechsels. Das LINTHPRAXEN Gesundheitszentrum stellt eine hervorragende Ergänzung dar in diesem Prozess ewigen Wandels. Seminare im VITAO® PLATONEUM - im Themen-Kaleidoskop „Die Welt zwischen Woher und Wohin“ – schaffen mediales Interesse für diesen Ort am Ende der Welt: Linthal. Im Netzwerk kann alles zum Mittelpunkt erhoben werden, auch „sagenhaft abgelegene Orte“ wie Tierfehd und Linthal. „Klausen“ am Klausen erfahren hier eine Wiederbelebung. Der karge, auf ein Minimum reduzierte Raum – genannt KLAUSE – ist ein Zurückziehort, ein Ruhe- und Schlafraum, der Firmensitz einer ICH AG, die Schaltzentrale eines weltweit agierenden Unternehmens in der Grösse von 2,5 x 5 Meter.

Noch ist hier Baustelle. Wie im Leben. Das Leben als Baustelle erleben...Täglich mit Freude darin arbeiten. Dieser Raum wird ein Multifunktionsraum. Atelier, Galerie, Raum für Workshops - das PLATONEUM der Akademie.

Multifunktionale Gestaltzentren, Räume ohne zementierten Sinn und Zweck, das Leben auf der Baustelle oder der Bühne mit ständig sich veränderten Themen – das ist das wirkliche Leben, welches wir noch zu meistern haben. Das Leben auf PLANET 47|09. Ein neuer Stern am Horizont… Kreativ-Raum für innovative ICH AGs … 

Hier geht’s zur Homepage auf www.47-09.eu

David McLion

Linthal - Glarus Süd

Wir leben in einer Zeit der Umkehr und des Wandels. Das Gebäude der ehemaligen Spinnerei in Linthal ist Zeitzeuge des Wandels. Doch sind es nicht nur die Mauern, welche jetzt neuen Bedürfnissen angapasst werden sollen. Es ist das inspirative Gedankengut, die Wasserkraft, die Lebensenergie, welche diesem Ort und seiner Umgebung inmitten des UNESCO Weltnaturerbe-Parks seine Prägung bis zum heutigen Tage und in ferne Zukunft hinein geben.

Zeitgeschichtlich sind es Millionen Jahre, welche das Überlebenspotential von Linthal garantieren. Bis sich Wasseradern mit Gesteinsschichten so arrangierten, dass daraus ein Energie-Netzwerk entstand, welches diesem Alpeneinschnitt der Schweiz als Grundnahrung diente, an dessen Ufern sich Unternehmen ansiedelten und ein Kanton mit seinen Seidendruckereien bis nach China hin Bekanntheit erlangte.

Linthal ist ein ganz besonderer Ort. Ein Ort der Stille, der Inspiration, weit abgelegen vom Trubel und der Hektik der „grossen weiten Welt“. Was macht man mit einem Standort, dessen Qualität die Stille und Abgeschiedenheit ist, dessen Zufahrt nicht gerade auf dem Weg liegt, sondern den man als „Endstation Sehnsucht“ bezeichnen müsste, eben – weil er definitiv als Zielort gewählt werden muss für eine Reise in die Beschaulichkeit. Wie schafft man einen Fokus, dessen Aussagekraft mit Nachhaltigkeit gesegnet ist, dessen punktuelle Sicht einer Geometrie folgt, die aus dem „Ende der Welt-Fokus“ einen Brennpunkt generiert, welcher seine vermeintlichen geografischen Nachteile in Einzigartigkeit wandelt?

Wie schafft man es, die Peripherie, das Abseits als Mittelpunkt darzustellen, als Schnittpunkt von Interessen, die weit über die Region hinaus punktgenau das hervorquellen lassen, was den Durst der Welt zu stillen vermag, was wieder Orientierung gibt und wo authentisch vorgelebt wird, was im Trubel menschengemachten Grössenwahns offensichtlich in Vergessenheit geraten ist.

Man macht es einfach der Natur nach, schafft ein ungewöhnliches Netzwerk, welches auch die entferntesten Winkel erreicht und nutzt ein Gitternetz, das den gesamten Planeten umgarnt. Der Schnittpunkt 47|09 Längengrad | Breitengrad musste nicht extra erfunden werden. Das UNESCO-Weltnaturerbe ist hunderte Millionen Jahre alt. Der Fridolin als Heiligenfigur gibt der Region Stab und Bibel in die Hand. Die direkte Demokratie vermittelt bürgernahes politisches Miteinander. Alle guten Zutaten für einen aussergewöhnlichen Medien-Hingucker sind vorhanden… man muss sie nur erkennen und miteinander verknüpfen.

Zugegeben, das zu erkennen und auszuformulieren würde sich wohl kein einheimischer Marketingprofi wagen. Es hätte den Beigeschmack von Arroganz und Überschätzung, würde man den Presseleuten entgegentreten mit dem Anspruch: “Die Welt schaut auf Glarus 47|09“. Doch wer Aufmerksamkeit über Gebühr für seinen Standort erregen will, sollte sich nicht scheuen, ganz grosse Massstäbe anzusetzen, sich weit über den Tellerrand hinauszulehnen, um ein Umfeld zu generieren, in dem seine “Talente” am besten zur Wirkung kommen.

Wir leben in einer globalen Medienlandschaft, werden stündlich vollgepumpt mit Krisenmeldungen, fühlen uns zunehmend verunsichert und wissen nicht, welches Zukunfts-Szenario wir unseren Kindern als Orientierung mitgeben sollen. Vor diesem Hintergrund präsentiert sich der Kanton Glarus beschaulich, krisensicher, zukunftsorientiert:

Direkte Demokratie, Hightech-Unternehmen inmitten eines bizarren Alpenparks, Familienbetriebe, deren Mitarbeiter noch im Dorf Familien gründen, Häuser bauen und wohnen, arbeiten, Kinder erziehen und Sorge tragen, dass das Berufsleben sie nicht zu Arbeitsnomaden macht. Solches hat Nachhaltigkeit über Generationen hinweg, bietet Sicherheit und Orientierung. Bauern, die sich als Landschaftsgärtner verstehen und deren Kinder das bäuerliche Leben als Freiheit und Unabhängigkeit bevorzugen.

Wie aber vermittelt man diese heile Welt? Wie hat es das Tessin geschafft, eine Heimat für Dichter und Denker zu werden? Wie schafft man Mittelpunkte, Pilgerstätten, Orte, welche Symbolcharakter erhalten für Orientierung, Neues Denken, Pioniergeist, Fortschrittsglaube, Naturnähe, Lebensqualität? Muss erst eine “Schwarze Madonna” kreiert werden oder muss Star-Architekt Mario Botta eine Kapelle ins Hinterland stellen?

Ein Industrie-Areal in Linthal sucht Anschluss an die Zukunft. Ja, nicht nur die ehemalige Spinnerei sondern auch die ehemalige Bebié-Liegenschaft mit der Linthkraft Stiftung. Und nicht nur die Gebäude suchen nach Neuorientierung sondern eine ganze Region. Junge Menschen sehen sich vor die Entscheidung gestellt, den Kanton zu verlassen oder im Hinterland den Anschluss an das Arbeitsleben zu verlieren.

Es geht also keineswegs nur um Gebäude-Vermarktung. Es geht um Verantwortung für eine Gesellschaft auf der Suche nach Massstäben, Lebensformen, Leben und Beruf, Leben als Familie, lebenslanges Lernen, Leben im Alter, Lebensgestaltung, Leben mit oder ohne Gott, “Ethik und Demokratie-Verständnis als Standortbestimmung”.

Und es geht darum, den Tendenzen der Globalisierung Einhalt zu gebieten in dem wir Produktionsstandorte wieder dort ansiedeln, wo Menschen in Arbeit Familien ernähren wollen, nach Beschäftigung hungern, wo Handarbeit wieder einen ehrbaren Stellenwert erhält und im eigenen Land gefertigte Waren zur Insourcing-Kaufmotivation avancieren. Produkte – seien es Spielzeug, Sportbekleidung, Schuhe oder sonst was… alle diese aus Humankapital entstandenen Artikel haben dann wieder nationalen Weltanschauungs-Charakter. Mit dem USP “Inland-Produktion” gemäss einer neuen branchenübegreifenden Wertschätzung und marktpolitischen Verantwortbarkeit. Seit 1997 in strategischer Vorbereitung: das branchenübergereifende VITAO® Qualitätslabel  für “Neues Denken” der VITAO ALLIANZ SCHWEIZ und ihren OEC-Mitgliedern. Solches schafft innenpolitische Identität und zurückgewonnene Unabhängigkeit von Export und Ausverkauf des eigenen Humankapitals.

Wolfgang Grupp, Trigema-Inhaber hat es längst auf den Punkt gebracht:

“Wir dürfen nicht noch mehr Arbeitsplätze abbauen, verdiente Mitarbeiter auf die Strasse schicken und der Jugend keine Perspektiven mehr bieten. Der Arbeitslohn ist auch in Deutschland nicht zu teuer, wenn Arbeitskraft richtig eingesetzt wird, wenn die Arbeitnehmer motiviert sind und die Leistung in ein verkaufbares Produkt eingeht. Bedingungen dafür zu schaffen ist die Aufgabe von uns Unternehmern. 

Nicht Macht, Marktanteile und Grösse dürfen für unser Handeln bestimmend sein, sondern Solidität, Verantwortung für die Mitmenschen, Gerechtigkeit und Beständigkeit. So sehe ich es als meine erste Aufgabe, auch in den kommenden Jahren die Verantwortung für unsere grosse Betriebsfamilie zu tragen, um in der Zukunft unsere Arbeitsplätze garantieren zu können.” 

Insourcing-Philosophie allein aber wird nicht ausreichen, einen Standort auf Jahre hinaus in den Mittelpunkt des Interesses resp. der Medien-Berichterstattung zu stellen. Auch hier werden schnell Nachahmer kommen und bereits in wenigen Jahren werden Inland-Produktionen voll im Trend sein und verlassene Industriegebäude zu neuem Glanz erstrahlen. Linthal muss heute schon weiterdenken. Die VITAO Alpen Akademie 2020 in kompakter Partnerschaft mit der VITAO Linthpark-Akademie und seinem PLATONEUM sorgt ab 2011 bereits für Aufsehen in der Medienlandschaft. Weil man hier hochwissenschaftlich wie gleichermassen extrem naturnah die Kernfragen der Menschheit ins Visier nimmt: Woher kommen wir, wohin geht die Reise, wo sind die Chancen, wo die Grenzen, welches ist die Richtschnur für ein Leben in Eigenverantwortung… 

Als ein Ort der Begegnung, ein Ort des Dialogs, ein Ort, an welchem die Wissenselite sich trifft und über das “Woher und Wohin” spekuliert, nicht wie gewohnt in den Plenarsälen eines Parlaments, in den Goldenen Sälen der Schlösser wo man prädestiniert ist, solch elitären Themen das entsprechende Umfeld zu geben – nein – in einem geschichtsträchtigen Industriekomplex im Schnittpunkt 47|09: da wo die Welt zu Ende sein scheint aber bereits vor mehr als 100 Jahren sich Fürsten, Zaren, Dichter und Denker in Bad Stachelberg Linthal zum gesundheitsbewussten Schwefelbade trafen…

David McLion, 11.12.2010



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